GYM 12 holt auf dem Herbstfest in Hillerheide den Sommer zurück

(Be) Die Klasse GYM 12 eröffnete am Freitagnachmittag mit einer selbstgestalteten Choreografie zu rhythmischen und treibenden Klängen das Herbstfest Hillerheide auf dem Gertrudisplatz. Bei strahlendem Sonnenschein zeigten die angehenden Gymnastiklehrerinnen und -lehrer der Jahrgangsstufe 12 wie man sich mit abwechslungsreichen Bewegungen, die zur Musik ausgeführt werden, fit halten kann.

Ein stimmungsvoller Auftritt, der passend zum sonnigen Wochenendstart die kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterte!

Start ins SV-Jahr

Am 20. und 21.9.2018 traf sich die SchülerInnenvertretung zu ihrem jährlichen Arbeitstreffen, um das kommende SV-Jahr vorzubereiten.

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Suche Frieden – ein Generationengespräch zur Atomaren Abschreckung

Forum Alexandrine Hegemann am 20.9.2018

(Ad, Sni) Am Katholikentag in Münster 2018 zum Thema „Suche Frieden“ hat sich das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg mit den anderen Berufskollegs im Bistum durch eine Ausstellung von selbstgeschriebenen Friedensbriefen beteiligt. Deshalb hat die Schule gerne zugestimmt, als die katholische Organisation „Pax Christi“ eine Veranstaltung im Rahmen des Forums Alexandrine Hegemann vorschlug, in dem es genau um dieses Thema gehen sollte: Frieden, oder besser gesagt die Bedrohung des Friedens durch das weltweite System atomarer Abschreckung.

Das ist ein schwieriges Thema, ein wichtiges Thema, ein Generationenthema.

Die Mitglieder von Pax Christi haben alles selbst erlebt: die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik, den Ost-West-Konflikt, die Kubakrise, die Atombewaffnung, die Friedensbewegung, … Wenn sie davon erzählen, wenn sie sich heute weiter gegen Atomwaffen und für den Frieden einsetzen, dann ist das ein Teil ihres Lebens, ein wichtiger Bestandteil ihrer christlichen Existenz.

Wie ist das für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des AH-BK?

Seit über 70 Jahren herrscht fast überall in Europa Frieden und auch der sogenannte „Kalte Krieg“, der aus Deutschland ein Schlachtfeld zwischen Ost und West gemacht hätte, war schon vor der Geburt der meisten unserer Schülerinnen und Schüler vorbei. Das alles ist für sie Geschichte, früher, lange her. Kriege werden heute woanders in der Welt geführt, die Wahrscheinlichkeit, einem Atomwaffenangriff zum Opfer zu fallen geht gegen Null. Wenn es so wäre, dann wäre die Katastrophe unvorstellbar grausam. Erinnert werden wir daran nur, wenn wir den Koffer sehen, den die Präsidenten der USA, Frankreichs und Russlands immer bei sich führen, den Koffer mit dem roten Knopf, mit dem sie einen Atomangriff autorisieren können.

Der Abend begann mit einem Ausschnitt aus dem Film „The Day After“ von 1983. Auch wenn die Filmtechnik nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist, konnte die filmische Umsetzung der Wirkweisen eines atomaren Erstschlags auf ein Land auch die junge Generation immer noch schocken. Hollywood schafft es hier, Bilder zu finden für einen unaussprechlichen Horror, hebt das globale Phänomen der atomaren Abschreckung und ihr Scheitern auf die persönliche Ebene und macht so das Unfassbare begreifbar.

Der theologische Friedensforscher Prof. Dr. Stobbe führte als Referent des Abends aus, was ein atomarer Schlag eigentlich für den Einzelnen und für die Bevölkerung bedeutet und welche globalen historischen Prozesse zur Entwicklung der Atombombe geführt haben. Er machte sehr deutlich, dass die Atombombe der katholischen Morallehre widerspricht. Warum? Sie vernichtet ausnahmslos alles Leben, Leben, das von Gott geschaffen, gewollt und gewürdigt wird. 

Deutschland besitzt keine Atomwaffen, gleichwohl sind amerikanische Bomben von großer Sprengkraft einsatzbereit hier gelagert, zum Beispiel gar nicht weit weg im Fliegerhorst Büchel, in der Eifel. Mathias Cronauer aus Herten erzählte von seinen Erfahrungen bei Mahnwachen am dortigen Atomwaffenstandort und lud die Zuhörerinnen und Zuhörer ein mitzumachen.

Wie setzen sich junge Leute heute für den Frieden ein? Auf diese Frage läuft es hinaus. Was haben sie erlebt? Welche Schlüsse ziehen sie daraus? Sie schreiben Friedensbriefe und sie wissen, dass Frieden schaffen im eigenen Umfeld beginnt, in einer wertschätzenden Kommunikation, in gewaltfreier Konfliktlösung, im Einsatz gegen Rassismus, im Gebet. Und wenn sie einen Schritt weiter gehen, politisch werden wollen? Veronika Hüning, Diözesanvorsitzende von Pax Christi, Münster, machte einen Vorschlag: die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN, Friedensnobelpreis 2017) hat in Deutschland eine Homepage (https://www.icanw.de/), auf der man sich informieren kann. Hier kann man auch eine Petition unterschreiben, damit Deutschland dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beitritt.

TrO-Fahrt zum Jugendhaus Mariannhill in Reken

Auf der TrO-Fahrt haben wir uns die Frage gestellt, wo wir gerade im Leben stehen und wo wir hinwollen. Unter An- und Begleitung der Referentinnen haben wir uns tiefergehend mit diesen Fragestellungen auseinandergesetzt und versucht, sowohl in Einzelarbeit als auch im Partner- oder Gruppengespräch für uns eine individuelle Antwort zu finden. Beispielsweise haben wir in Form einer To-Do-Liste Dinge aufgelistet, die wir vor unserem Tod noch erledigt haben möchten. Außerdem haben wir ebenfalls in Einzelarbeit an unser zukünftiges Ich in einem Jahr einen Brief geschrieben, welcher uns entsprechend von den Referentinnen zugestellt wird.

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TrO-Fahrt zur Benediktinerabtei Gerleve

Am Montagmorgen, 03.09.2018 ging es für unsere Gruppe, die von Frau Denniger und Frau Deeble begleitet wurde, in die ländlich gelegene Benediktinerabtei Gerleve, wo uns unsere beiden Teamer Alyssa und Sophie direkt freundlich in Empfang genommen haben. Im Mittelpunkt unserer TrO-Fahrt standen die von uns selbst ausgewählten Themen „Liebe‘‘, „Freundschaft‘‘ und „Familie‘‘, mit denen wir uns in den Tagen durch Übungen, Methoden und Spiele intensiv auseinandergesetzt haben.

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