Hinterm Horizont gehts weiter... - Karl-Heinz Jostmeier geht in den Ruhestand

  • 2018LetzterSchultag16

(Sni) Am Freitag, 13. Juli 2018 war es soweit: es hieß Abschied nehmen von Karl-Heinz Jostmeier, der 34 Jahre an unserem Berufskolleg Deutsch und Politik / Gesellschaftslehre unterrichtete. Aber Herr Jostmeier hat nicht nur unterrichtet, sondern engagierte sich insbesondere um Versöhnungsarbeit in Gestalt der jährlich stattfindenden Fahrt nach Miroslav, wo vor Ort von Studierenden ein jüdischer Friedhof gepflegt wird. Außerdem war er Beratungslehrer an unserem Kolleg mit dem Schwerpunkt Berufs- und Studienorientierung. Zudem war er Vorsitzender des schulischen Fördervereins.

  • 2018LetzterSchultag17
Am Abend vor dem letzten Schultag lud Herr Jostmeier das gesamte aktuelle und ehemalige Kollegium zu sich nach Hause ein. Dort dachte er, in Ruhe seinen Abschied zu begehen, rechnete allerdings nicht mit der Kreativität des Kollegiums. Dieses schickte ihn in einer fiktiven "Nachprüfung" in vier "Lernfeldern" in wahrhaft herausfordernde Aufgaben, die es zu lösen galt: eine Abwandlung der sog. "Postkorb-Übung" verlangte ihm ab, den Rückmeldebogen aus vielerlei Unterlagen herauszufischen, den er dann einsetzen sollte für die Beurteilung des Angebots "Durchführung eines Teelicht-Tanzes vor einer Lehrerkonferenz". Danach musste er zwei Studierende beraten, die ganz am Boden zerstört waren, weil ihr Lieblingslehrer die Schule verlässt. Eine Bilderbuchbetrachtung eines schon damals fortschrittlichen Buches zur Aufklärung stand dann an. Mit Bravour und einer gehörigen Portion Humor bewältigte er all diese "Nachprüfungen" und durfte dann in den wohl verdienten Ruhestand eintreten.

  • 2018LetzterSchultag12
  • 2018LetzterSchultag14
Aber noch war es nicht so weit: am letzten Schultag ließ es sich unser Schulleiter zu seiner Verabschiedung vor versammelter Schulgemeinde in der Mehrzweckhalle nicht nehmen, ihm eine ganz besondere Überraschung zu bereiten: Herrn Jostmeiers ganz besonderes Idol, Udo Lindenberg, sei extra für die Verabschiedung von "Kalle" zu uns gekommen, um ihm ein letztes Ständchen in der Schule zu bringen. Mitgekommen sei auch sein Musiker-Kumpel "Dissi" mit der Gitarre. Und tatsächlich: Udo kam und hielt in seiner unnachahmlichen Art eine Rede auf den scheidenden Lehrer, um danach das Lied "Hinterm Horizont" mit umgedichtetem Text vorzutragen. Herr Jostmeier war sichtlich gerührt von dem Auftritt.

Natürlich versteckte sich hinter dem Udo-typischen Hut und der Sonnenbrille niemand anderer als unser Schulleiter, der in Begleitung unseres Konrektors, Herrn Disse-Laufer, den Sänger bis aufs I-Tüfelchen zum Verwechseln ähnlich imitierte. Kaum einen Schüler hielt es dabei auf dem Boden: donnernde Standing Ovations für diese überzeugende Vorstellung folgten. Herr Rüter erinnerte in seiner Verabschiedung nicht nur an den Einsatz des Kollegen, der über die unterrichtliche Tätigkeit hinausging, sondern bezeichnete ihn auch als eine "Type", also etwas, das Schule in besonderem Maße präge und das vielleicht auszusterben drohe. Karl-Heinz Jostmeier hätten insbesondere seine Geradlinigkeit ausgemacht, seine unverrückbarer Einsatz für die Sachen, die ihm wichtig waren, und für die Schüler, für die er sich stets eingesetzt hatte.

  • 2018LetzterSchultag15
Herr Jostmeier betonte in seiner abschließenden Rede, dass das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg immer ein ganz besonderer Ort für ihn gewesen sei, zu dem er jeden Morgen gerne gefahren sei. Respekt und Wertschätzung für einander machten diesen seinen einstigen Arbeitsort aus.

Lieber Karl-Heinz, wir werden dich vermissen. Genieß deinen (Un-)Ruhestand und lass dich an unserem Kolleg bald mal wieder blicken!

 

Die Rappelkiste

Hallo ihr alle,

im Zuge der Projektwoche haben wir uns das Ziel gesetzt, die ehemalige Give-Box auf dem Schulhof umzugestalten. Dies haben wir auch geschafft: Die Box wurde in „Die Rappelkiste“ umgestaltet, die Materialien für bewegte Pausen bereithält!

Bewegte Pausen sind dazu da, um sich gesundheitsfördernd zu betätigen und Freude an der Bewegung zu erhalten. Zudem wird das Gehirn durch Sport besser durchblutet, wodurch ihr im anschließenden Unterricht bessere Leistungen erbringen könnt. In der Rappelkiste könnt ihr dazu diverse Materialien finden wie Tischtennisschläger, Crossboule-Sets, Bälle, ein Wikingerschach Spiel, ein Spikeball-Set, ein Swingball-Set, Gummitwister und vieles mehr.

Kommt doch in der nächsten Pause einfach mal vorbei und probiert es selbst aus. Die Geräte und Materialien sind frei zugänglich, sollen aber nach Benutzung wieder an den gleichen Platz zurückgeräumt werden, damit möglichst lange alle etwas von ihnen haben.

Freude und Leichtlebigkeit auf dem Wandertag der Gym11

(Tim, Gym 11) Der Wandertag der Gym 11 war – passend zu unserer Ausbildung und dem Flair der Schule – sportlich und zugleich entspannt. Wir waren in der Trampolinhalle in Essen-Steele, bei deren Besuch wahrscheinlich bei einigen Kindheitserinnerungen hochkamen, da wir alle Freude beim Hüpfen empfanden. Zusätzlich hatten wir natürlich im Hinterkopf, dass das sowohl unserem Herz-Kreislauf-System als auch unseren Muskeln zugutekommt.

Zum Ausklang waren wir, passend zum baldigen Beginn der Sommerferien, in denen man die Seele ein bisschen baumeln lassen will, auf einer lauschigen Grünfläche an der Ruhr. Dort spielten wir entweder Fußball und Wikinger-Schach oder chillten unter einem Baum, um einfach nur die sommerliche Atmosphäre zu genießen. Natürlich gab es auch etwas zu essen: Kuchen, Muffins, frisches Gemüse mit Dip und albanische Taschen, gefüllt mit Frischkäse, die echt ein köstliches Highlight waren. Alles in allem bewies dieser Tag erneut, dass Sport wunderbar mit Freude und Leichtlebigkeit verbunden werden kann.

Kreative Projektwoche "Heimat - unser Ruhrgebiet"

(Sni) Vom Montag, 9. Juli bis Donnerstag, 12. Juli 2018 findet wie in jedem Schuljahr die bildungsgang- und klassenübergreifende kreative Projektwoche statt. Diesmal steht sie unter dem Motto "Heimat - unser Ruhrgebiet", einem Thema, das sich die Schülerinnen und Schüler unseres Berufskollegs ausgesucht haben. Es soll dabei um eine Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff an sich gehen, aber auch insbesondere um den Landesteil, in dem die meisten unserer Schülerinnen und Schüler geboren und aufgewachsen sind. Es wird hierzu künstlerisch gearbeitet, genäht, Theaterstücke entwickelt, Sport an verschiedenen Ruhrortstätten getrieben und das alles dokumentiert. Am Donnerstag werden dann alle Ergebnisse in unterschiedlichen Formen vorgestellt werden.

Wir freuen uns auf kreative und produktive Tage vor den Sommerferien, bevor es am Freitag dann Zeugnisse gibt und alle sich in den Sommerferien erholen können.