Fastenzeit am AH-BK: "Alles hat seine Zeit"

(Rö) Sieben Wochen noch bis Ostern…  Auch wir, die Schülerinnen, Schüler und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten uns auf das Fest Ostern vor. Gemeinsam gestalten wir innerhalb unseres Schullebens die Fastenzeit. Insbesondere bieten unsere wöchentlichen Atempausen zum Thema „Alles hat seine Zeit“ (in Anlehnung an die evangelische Aktion „Sieben Wochen ohne Sofort. Augenblick mal“) die Möglichkeit des Abschaltens und der Neuorientierung. Sie laden uns ein zu überlegen, wie und wann wir auf das „Sofort“ verzichten können. An welchen Stellen im Alltag können wir uns Zeit lassen, wo lassen wir es langsam und bewusst angehen, damit wir den Blick für das Wesentliche nicht verlieren? Damit wir den Blick für die Bedürfnisse anderer und unserer eigenen nicht verlieren.

In diesem Sinne greifen wir auch sowohl im Unterricht als auch in der letzten Atempause die Misereoraktion  „Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen“  auf. Mit der Aktion „Coffee Stop“ am 06.04.17 wollen wir darauf aufmerksam machen, wie solidarisches Handeln ein Gesicht bekommt.

Lasst uns gemeinsam diese Zeit ohne „Sofort“ beginnen…

3. Nicht sofort drauflosschaffen Do., 16.03.2017, 11:50 Uhr
4. Nicht sofort drankommen Fr., 24.03.2017,  9:55 Uhr
5. Nicht sofort lospoltern Fr., 31.03.2017,  9:55 Uhr
6. Nicht sofort aufgeben Do., 06.04.2017, 11:50 Uhr

 

„Es gibt zu viele Flüchtlinge,“ sagen die Menschen, „es gibt zu wenig Menschen,“ sagen die Flüchtlinge (Ernst Ferstl)

(L-K) In den letzten Wochen haben sich die katholischen Schülerinnen und Schüler der BFS 11A mit der Bedeutung des „Mensch Seins“ und mit verschiedenen Menschenbildern, insbesondere dem christlichen, im Religionsunterricht beschäftigt. In diesem Zusammenhang haben diese sich auch gefragt, was ihr eigenes Menschenbild beeinflusst. Unter diesem Leitgedanken „Mensch sein“ stand auch die Spendenübergabe des Kurses am 27.01.2017 an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in der Flüchtlingsunterkunft an der Hernerstraße. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Schulgemeinde sammelten in den vergangenen Monaten Bastelmaterial für die Unterkunft. Auch der Erlös durch den Verkauf der Schülerzeitung wurde gespendet, so dass Outdoorspielzeug für die Kinder der Flüchtlingsunterkunft angeschafft werden konnte.

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Bewegte Exkursion der Gym 13 ins Sportbalance nach Haltern

(Janine) Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts und des Faches „Funktionelle und kreative Bewegungsbildung“ haben wir, die Klasse Gym 13, am 07.02.2017 eine Exkursion nach Haltern ins „Sportbalance“ unternommen. Nach unserer Anreise wurden wir sehr nett begrüßt und dann ging es auch direkt los: Zwei Trainer haben uns mit auf die Trainingsfläche genommen, auf der uns erklärt wurde, was sie nun mit uns vorhaben: Auf uns wartete ein intensives Zirkeltraining am Iron Qube, was zum neuen „Functional Fitness“-Bereich des Sportbalance gehört.

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Aloha: Schulleiter löst Wetteinsatz ein

(Spi) Am Freitag, 3.02.2017, staunten die Schülerinnen und Schüler nicht schlecht: Herr Rüter löste seinen Wetteinsatz ein, den er mit der SV im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ vereinbart hatte. Im sommerlichen Hawaii-Look und mit Einhorn „Whitey“ im Schlepptau bedankte er sich persönlich bei allen Klassen für ihren Einsatz bei der Spendenaktion, im Rahmen derer im Dezember 152 Päckchen für das Gasthaus in Recklinghausen gepackt wurden.

Herr Rüter lobte den großen Einsatz der Klassen, die mit dieser Aktion erneut ein Zeichen des sozialen Engagements und der Hilfsbereitschaft setzten.

AH-BK remembers - der Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

(Ad) Am 27. Januar 2017 gedachte das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg im Rahmen eines „Zeitzeichens“ anlässlich des Holocaust-Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus.

Zur Erklärung sagte Daria Gödde (FSW OA) als Mitglied der Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ folgende Worte:

„Letzte Woche sprach Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD in Thüringen, in einer Rede von dem Holocaust-Denkmal in Berlin als "Zeichen der Schande", welches sich das deutsche Volk ins Herzen seiner Hauptstadt gepflanzt hätte. Keine andere Nation hätte sich ein solches Denkmal erschaffen, welches immer wieder an diese Zeit erinnert.

Häufig sprechen Rechtspopulisten und Rechtsextreme davon, sich als deutsches Volk doch nun endlich von der Schuld freizusprechen. Uns als spätere Generation träfe keine Schuld an den Taten während der NS-Zeit.

Natürlich trifft uns keine Schuld an diesen Verbrechen. Wir fühlen uns nicht schuldig. Aber ist das Gedenken oder Nicht-Gedenken denn wirklich diskussionswürdig?

Nein, ist es nicht!

Es darf keinen Schlussstrich unter die Erinnerung geben. Wir werden uns weiter erinnern. Wir werden das Andenken der Opfer ehren. Und vor allem werden wir Verantwortung für die Zukunft übernehmen.

Wir werden auf Vielfalt und Unterschiedlichkeiten nicht mit Hass oder Gewalt reagieren. Wir werden diese wertschätzen und auf die Menschen zugehen. Wir sind bereit dazu, die Blickrichtung zu ändern und unsere Unterschiedlichkeiten für ein offenes Miteinander zu nutzen.“

Die Schule schloss sich anschließend der Aktion des Jüdischen Weltkongresses an: We remember!