„Diesen Schuh zieh ich mir an – Ich bin wie ich bin“

(Rö) Leben und Lernen am AH-BK – wir begannen diesen Tag mit einem Gottesdienst, vorbereitet von den Studierenden der Oberstufe A. „Diesen Schuh zieh ich mir an. Ich bin wie ich bin.“ Eigentlich müsste es doch heißen: „Diesen Schuh zieh ich mir nicht an.“  Es ging aber in diesem Gottesdienst darum, ganz bewusst zu sagen, dass jeder hier mit seinen Schwächen, Fehlern, Wünschen und Träumen angenommen ist.

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, der von den Studierenden als Lege-Film mit Lego Figuren gestaltet wurde, wird deutlich, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich auszuprobieren, etwas zu wagen, auch, wenn mal etwas schief geht. Der Sohn, der sich auf den Weg in die Freiheit macht und das Geld ohne zu überlegen verschleudert, kann zum Vater wieder zurückkehren. Er wird angenommen und aufgenommen. Und das gilt auch für uns in unserem Leben und hier am AH-BK: Wir dürfen etwas wagen, etwas ausprobieren und vom Weg abkommen. Wir dürfen uns auch den Schuh anziehen, der vielleicht nicht immer positiv ist. Mit allem, was der Mensch mitbringt, was zu ihm gehört, ist er willkommen – hier an unserer Schule und bei Gott. In diesem Vertrauen brachten die Studierenden in Form von Symbolen ihre Bitten vor Gott. Sie legten das Kreuz, die Landkarte, den Powerriegel, den Schutzengel und ein Körnerkissen in die AH-BK Schultüte. Diese Dinge sollen uns im nächsten Schuljahr begleiten und jeder darf die Gewissheit spüren, dass niemand hier allein unterwegs ist. „Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, niemand ist da, der dir die Hände reicht. […]"

 

Einen herzlichen Dank an die katholischen Studierenden der OA, die inhaltlich den Gottesdienst vorbereitet und durchgeführt haben. Ein ebenso großes Dankeschön für ihre musikalische Unterstützung gilt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekts „Chor“ unter der Leitung von Katrin Ader.