Adventsgottesdienst am letzten Schultag

(Rö) „Die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“

Wir kennen es aus vielen Märchen: „Du hast drei Wünsche frei. Sag, was du willst, ich werde es dir erfüllen.“ Doch meist sind die Betroffenen mit diesem Glücksfall so überfordert, dass sie sich das Falsche wünschen und am Ende alles wieder ist wie zuvor.

„Die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“

Worum geht es? Um den längsten Wunschzettel und das neueste Handy? Nein, nicht nur. Es geht im Lied von Genetikk um eine Veränderung der Menschheit, um eine neue Vision. Und diese Vision kann Wirklichkeit werden. Das ist Advent. Wir spüren und erleben diese besondere magische Zeit, eine Zeit voller Geheimnisse und Kraft.

Schon der Prophet Jesaja hat lange vor Jesu Geburt den Traum von einer Veränderung geträumt. Er nimmt wahr, wie stark das Volk Israel durch die Fremdmacht der Assyrer bedroht ist, und er ist sich sicher, dass Dunkelheit niemals siegt. Er hofft darauf, dass jemand kommt, der die Menschen verwandelt und verändert. Er macht Mut, an den Retter in einer neuen Zeit zu glauben.

Wir Christen glauben, dass in Jesus dieser Retter geboren wird. Gerade in einer Zeit, in der die Welt von Krieg und Hass umgeben ist, dürfen wir Menschen diesem Kind vertrauen. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, dass Gott sich immer wieder in unserer Welt finden lässt. Er ist in diesem Kind Mensch geworden und es lohnt sich, der Nachricht dieses Kindes zu lauschen:

Es gibt sie, „die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft“.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Studierenden der Unterstufe, die diesen Gottesdienst inhaltlich und musikalisch vorbereitet und gestaltet haben!