Atomare Abschreckung – kontrollierbarer Wahnsinn?

„Suche Frieden“ - das Motto des Katholikentages weiterführen…

Veranstaltung im Rahmen des „Forums Alexandrine Hegemann“

am Donnerstag, 20. September 2018, 19.00 Uhr in unserem Berufskolleg

 

(PAX CHRISTI) Im Mittelpunkt dieses Abends im Rahmen des „Forums Alexandrine Hegemann“ steht die Frage, ob die Abschreckung mit Massenvernichtungsmitteln wie Atombomben moralisch gerechtfertigt werden kann und vor der christlichen Friedenslehre standhält. Papst Franziskus hat den Besitz von Atomwaffen und die Drohung mit ihnen nachdrücklich verurteilt. Bischof Ackermann machte kürzlich in einer Predigt am Atomwaffenstandort Büchel darauf aufmerksam, dass die Atommächte ihre Arsenale modernisieren und das Risiko eines Einsatzes steige, wie die jüngsten Entwicklungen z. B. im Nordkorea-Konflikt zeigen.

Zum Einstieg in die Veranstaltung wird der Film „0-Punkt – die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki“ gezeigt, der ihre verheerenden Folgen verdeutlicht. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach, bis heute.

In einem Impulsvortrag wird Heinz-Günther Stobbe aus Münster, Professor für theologische Friedensforschung, die Frage beleuchten, ob der „Wahnsinn der atomaren Abschreckung“ kontrollierbar ist oder ethisch grundsätzlich verurteilt werden muss. Im Anschluss besteht Gelegenheit, die Ausführungen zu diskutieren sowie Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung der atomaren Abschreckung kennen zu lernen.

Ein Eintritt wird nicht erhoben.

Herzliche Einladung an Interessierte und „Frieden Suchende“

 

Veranstaltet von PAX CHRISTI, Gastkirche / Gasthaus Recklinghausen und dem Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg