Erfahren Sie aktuelle Informationen, News und Neuigkeiten um und über das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg in Recklinghausen, Termine und Veranstaltungen, wichtige Mitteilungen aus und für den Schulalltag am Recklinghäuser Berufskolleg sowie nützliche Tipps und Auszüge aus aktuellen Bekanntmachungen.

Es geht wieder los...

(L-K) Am vergangenen Montag, 13.11.2017, trafen sich interessierte Schülerinnen und Schüler, um gemeinsam zur Flüchtlingsunterkunft Herner Straße zu gehen.

Dort lernten sie unsere Kontaktperson beim Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen (SKF), Maria Bongers kennen. Frau Bongers führte sie durch die Einrichtung und stellte den Kindergartenraum sowie die Gemeinschaftsräume vor. Dort hatte die Gruppe auch Gelegenheit offene Fragen zu klären.

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr zwanzig Schülerinnen und Schüler die Flüchtlingsarbeit in Recklinghausen durch ihr freiwilliges Engagement bereichern. Los geht es ab der nächsten Woche.

Ich bin mir sicher, dass die Kinder euch schon sehnsüchtig erwarten. Wir danken euch im Voraus und wünschen euch viele spannende und intensive Begegnungen.

 

Zeitzeichen am 16. November 2017

(Ad) Als Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit der Schulpatin Steffi Jones führte das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg am 16. November 2017 wie in jedem Jahr eine Gedenkveranstaltung, ein sogenanntes „Zeitzeichen“ für die Opfer des Nationalsozialismus durch.

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Berufskolleg stellt sein Angebot vor

  14.11.2017

Hillerheide. In diesen Wochen stehen viele Schüler vor wichtigen Entscheidungen im Hinblick auf ihre Zukunft. Wer sich für das Sozial- und Gesundheitswesen interessiert, kann einen der Infoabende nutzen, um sich über das Angebot des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs, Werkstättenstraße 16-18, zu informieren.

Der erste Termin ist am Mittwoch, 15. November, um 19 Uhr. Und auch am Donnerstag, 16. November, Mittwoch, 6. Dezember, sowie Dienstag, 12. Dezember (Sonder-Info für angehende Bewegungspädagogen), besteht jeweils um 19 Uhr Gelegenheit zur Information.

Zum Angebot des Berufskollegs zählt beispielsweise das Fachabitur im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen, das auf eine Ausbildung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, die Arbeit mit Behinderten, Ergo- und Physiotherapie sowie Sozialarbeit und Sozialpädagogik vorbereitet. Daneben gibt es den Bildungsgang des beruflichen Gymnasiums, der in drei Jahren zum Abitur führt. Weitere Möglichkeiten sind die dreijährige Ausbildung zu Bewegungspädagogen und die Ausbildung zu „staatlich anerkannten Erziehern“.

INFO unter Tel. 93 72 60 @ www.ah-bk.de

Allein der Glaube – Luther in Wort und Bild

(Als) Am 10.11.17 wurde anlässlich des Geburtstages von Martin Luther das Reformationsjubiläum am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg begangen.

Marin Luther wurde, wie alle Babys damals, schon einen Tag nach seiner Geburt getauft, und zwar am Martinstag am 11.10. Deshalb heißt er auch mit Vorname Martin, wie der heilige Martin von Tours. 

In einer Atempause wurde, ausgehend von der Feier eines St. Martins-Festes heute, ein Bogen geschlagen über das Leben und Wirken des Reformators  – dargestellt in einer Präsentation mit der meistverkauften Playmobilfigur aller Zeiten – bis hin zur Frage, was seine Botschaft für uns heute wäre.

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Tipps auf Augenhöhe

  08.11.2017

Sprach-Scouts der Overbergschule bekommen Unterstützung von angehenden Erzieherinnen

So geht es auch: Stefan Willner hat seine selbst gebastelte Schatzkiste zum Thema Insekten mitgebracht. Sila, Lucie, Jessica und Miriam (v.l.) sind ganz Ohr.

 

Von Michael Richter

KÖNIG LUDWIG. Mit dem Motto „Lernen auf Augenhöhe“ machen die Sprachscouts an der Bernard-Overberg-Realschule seit vier Jahren schon beste Erfahrungen. Die Jugendlichen besuchen einmal in der Woche ehrenamtlich Kitas und Grundschulen, um dort Kindern sprachlich auf die Sprünge zu helfen. Jetzt haben die Sprachhelfer neue Ideen gesammelt. Und die Ideengeber waren ebenfalls wieder nicht viel älter als die Realschüler, aber doch absolut vom Fach.

In die Rolle der „Sprachhelfer-Helfer“ schlüpften Erzieherinnen, knapp über 20 Jahre, aus dem zweiten Ausbildungsjahr am Alexandrine-Berufskolleg an der Werkstättenstraße. „Sie sind noch in der Ausbildung und somit bei Methodik und Didaktik natürlich weit vorn“, erklärt Andrea Krucinski den Ansatz. Die Lehrerin betreut die Sprachscouts an der Overbergschule.

Drei Workshops hat es gegeben. Es ging um kleine Spiele und Lieder, mit denen die Scouts zu Beginn eines jeden Treffens eine wohlige Atmosphäre erzeugen können und die den Besuchen zugleich Rituale und somit eine Struktur geben. Gleichsam bleibt für die Scouts aber auch Freiraum. Die bewährten Spielekoffer können sie individuell ergänzen, schlagen die Berufsschüler vor. „Die Jugendlichen können mit ihren Themen, ihren Hobbys arbeiten“, findet Stefan Willner.

Im Rahmen seiner Ausbildung hat der 42-jährige, spät berufene Erzieher eine Insektenbox erstellt mit Makrofotografien und dem Bilderbuch der kleinen Spinne Widerlich. „Die eigenen Stärken einzubringen, stärkt auch das Selbstvertrauen“, weiß Willner. Weitere Themen können der Weltraum sein oder der Frühling mit Basteltipps und Gedichten.

Ein Gedicht findet der 13-jährige Leon Twachtmann auch ganz und gar nicht abwegig. „Gedichte erzählen Geschichten und Kinder lieben es, wenn man ihnen etwas vorliest“, weiß der Realschüler.

Sevde Yilmaz (13) ist sich jetzt vor allem der Vorbildfunktion bewusst, die sie als Sprachscout bei „ihren“ Schülern einnimmt. „Kinder übernehmen nämlich alles von uns“, hat sie erfahren. Die Augenhöhe mit den Berufsschülern habe dabei eine große Rolle gespielt. „Wir sprechen eine ähnliche Sprache, wir sprechen halt lockerer als Lehrer“, bringt die 13-Jährige es auf den Punkt.

Und damit kann Lehrerin Andrea Krucinski sehr gut leben. Schließlich hat auch sie ihre Schüler neu erlebt. „Ich hatte nicht gedacht, dass sie so gerne singen.“ Dass auch die Erzieherinnen aus den Treffen mit den Realschülern jede Menge für ihr späteres Berufsleben mitgenommen, bestätigt die 23-jährige Pia Schlüter. „Vor 35 Jugendlichen frei zu sprechen, muss ja gelernt werden.“ Auch nach dem letzten Workshop wollen die Berufsschüler den Sprachscouts beratend zur Seite stehen. Insbesondere wollen sie die Realschüler bei ihren Besuchen begleiten.

 

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