Erfahren Sie aktuelle Informationen, News und Neuigkeiten um und über das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg in Recklinghausen, Termine und Veranstaltungen, wichtige Mitteilungen aus und für den Schulalltag am Recklinghäuser Berufskolleg sowie nützliche Tipps und Auszüge aus aktuellen Bekanntmachungen.

Expedition in die Zukunft

  11.04.2018

Schulprojekt bietet Theater mit Mehrwert.

 

In der Aula des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs präsentierten die jungen Darsteller eine schräge Variante des Sommernachtstraums.       -FOTO: BALINT 

 

Recklinghausen. (sb) Ein Sommernachtstraum, nicht nur der Titel des berühmten Stückes von William Shakes­peare, sondern im übertrage­nen Sinne auch ein Titel, der auf das Projekt „Kultur in der Schule", durchgeführt an der Alexandrine-Hegemann­-Schule, zutrifft.

Denn an dem Theaterpro­jekt haben angehende Erzie­herinnen und Erzieher mitge­wirkt. Auch junge geflüchtete Schüler unterschiedlicher In­stitute in Recklinghausen nahmen daran teil. Angeregt hatte der Theaterpädagoge der Ruhrfestspiele, Alois Ban­neyer, das Projekt. Für die In­szenierung konnte er Franz­-Joseph Dieken gewinnen, der mehrfach bei gemeinsamen Ruhrfestspiel-Projekten in­volviert war. Nun brachte die Theatergruppe in der Schule ihre eigene Variante vom Sommernachtstraum auf die Bühne. Und die Besucher sollten nicht enttäuscht wer­den. Modern und straff insze­niert, bot sich den Zuschau­ern ein kurzweiliger Abend mit Mehrwert - auch für die Teilnehmer. „Die Deutsch­kenntnisse haben sich deut­lich verbessert", merkt Alois Banneyer im Nachgang zur Aufführung an. „Es zeigt, dass Theaterprojekte wie diese Ex­peditionen in eine gemeinsa­me Zukunft sein können."

Kinder-Karwoche in Hochlarmark

Angehende Erzieherinnen des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs machen mit Kindern religionspädagogische und spirituelle Erfahrungen 

Die Tage vor Ostern haben es in sich. Die Kirche feiert mit Palmsonntag, Gründonnertag, Karfreitag und Ostern in verdichteter Form die Hoch- und Tiefpunkte des menschlichen Lebens – von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt sind alle Emotionen dabei.  

Rund 40 Kinder aus den kirchlichen Kindertageseinrichtungen und aus der OGS haben in diesem Jahr an der Kinderkarwoche in Hochlarmark teilgenommen und Jesus auf seinem letzten Weg begleitet.  

Unterstützt wurde die Kinderkarwoche in diesem Jahr erstmalig von acht Studierenden aus der Unterstufe der Erzieherinnen- und Erzieher-Ausbildung am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg. Gemeinsam mit den Kindern haben sie den Einzug Jesu in Jerusalem nachempfunden, mit den Kindern Brot und Traubensaft geteilt, so wie Jesus es mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl getan hat, und sie haben die Kinder dabei unterstützt, eine eigene Osterkerze zu gestalten. Zum Abschluss gab es einen österlichen Gottesdienst, bei dem die Schülerinnen eine österliche Parabel den Kindern sehr anschaulich präsentiert haben. Im Gottesdienst gab es einen großen Applaus für das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen. Das war in diesem Jahr eine große Bereicherung für alle Seiten und eine gute Erfahrung. 

Kinder, Eltern, Teammitglieder und Gemeinde bedanken sich bei Kim Plagemann, Darleen Kranzusch, Vanessa Kotz, Maike Stachowski, Franziska Bußmann, Svenja Ludwig, Vivien Schneider und Jacqueline Osthoff. 

Andreas Roland, Pastoralreferent  

St. Michael, Recklinghausen 

Klasse Gym 13 tanzt mit Silvester!

(Be) Am Donnerstag, 12. April 2018, besuchte Tänzer und Sportpsychologe Silvester Kiunka die Klasse Gym 13 im Unterricht und bereitete diese auf ihren lang ersehnten und bald anstehenden „Präsentationsabend“ vor.

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Das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg ist eine Schule des Bistums Münster

   GeistREich - Kirchenzeitung für Recklinghausen | Ausgabe 3 - 4. April 2018

Stadtkomitee der Katholiken

„Damit der Mensch sein Ziel erreicht" (Leitbild der Katholischen Schulen im Bistum Münster)

Lehrkräfte der „ersten Stunde" nannten die Schule nicht zuletzt aufgrund der Schüler/-innen-Zahl im Gründungsjahr liebevoll „ihr Schülchen" - mit 25 angehenden „Kindergärtnerinnen" hatte die Bischöfliche Schule damals ihren Betrieb aufgenom­men; und auch heute noch zählt das Bischöfliche Berufskolleg an der Werkstättenstraße in Reckling­hausen mit 360 Schülerinnen und Schülern zu den kleineren Berufskollegs in der Bildungslandschaft. Die Größenordnung ermöglicht und unterstützt bis heute ein familiäres „Leben und Lernen", eine sich zugewandte Schulgemeinde, in der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Praxiseinrichtungen, Kollegium und Schulleitung vertrauensvoll zusammenarbeiten und das Schulleben gestalten. Aus der einstigen „Bischöflichen Fachschule für Sozialpädagogik", in der Jahrzehnte lang vierzügig (!) angehende Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet wurden, entwickelte sich das Bischöfliche Berufskolleg, das seit 1996 den Namen Alexandrine-Hegemann trägt.

Seit 1960 schulische und berufliche Quali­fikation im Sozial- und Gesundheitswesen

Im Bereich der schulischen Qualifikation bietet die Schule gegenwärtig die Fachhochschulreife (zwei­jährig) im Bereich Gesundheit und Soziales, das Abitur (dreijährig) im Bereich Erziehung und Soziales nach Ende der Klasse 10 (bzw. 9) sowie das Abitur im Bereich Gesundheit und Soziales für Bewerber/­innen mit Berufsausbildung und Fachhochschulreife an (einjährig). Die beruflichen Qualifikationen umfas­sen die jeweils dreijährige Ausbildung zur Erzieherin bzw. Erzieher sowie zur Bewegungspädagogin bzw. Bewegungspädagogen mit Fachhochschulreife.

Schulseelsorge und spirituelles Profil

Schulseelsorge ist der Dienst von Menschen inner­halb der Schule im Auftrag der Kirche. Schüler/-innen, Eltern, Kollegium und Schulleitung übernehmen für­einander Verantwortung und gestalten die Schule im Sinne einer Schulgemeinde mit. Das heißt, dass an vielen Punkten innerhalb des schulischen Alltags durch das gemeinsame Aktivsein deutlich wird, dass in der Schule neben Lernprogramm und Prüfungen auch ein Lebens- und Begegnungsfeld geschaffen wird, in dem sich alle Beteiligten in einem men­schenfreundlichen, offenen und persönlichen Schul­umfeld angenommen und aufgehoben wissen. Am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg gibt es zwei ausgebildete Schulseelsorgerinnen, die sich diesem Profil der Schule widmen. Neben den Tagen religiö­ser Orientierung finden im Jahreskreis sogenannten „Atempausen" statt, werden „Stille Pausen", Medi­tationen und Gottesdienste angeboten, die jeweils von Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit Lehrkräften vorbereitet werden und damit die Frage nach Gott geweckt bzw. wach gehalten wird.

Soziales Engagement

Ein weiteres besonderes Merkmal und Anliegen der Schulgemeinde ist ihr soziales und gesellschaftliches Engagement. Drei Beispiele aus dem diesbezüglichen Schulleben: Seit fast 25 Jahren setzt sich die Schule für Versöhnungsarbeit im tschechischen Miroslav ein. Schülerinnen und Schüler pflegen dort jedes Jahr einen jüdischen Friedhof. Auf dieser Fahrt wird zudem das Lager Theresienstadt sowie das jüdische Viertel in Prag besucht - ein Projekt, das im Jahre 2012 mit dem Dialog-Preis, verliehen unter anderem durch Bischof Dr. Felix Genn, ausgezeichnet wurde.

Jahr für Jahr erinnert die Schulgemeinde am 27. Januar an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Ende Januar haben die Schülerinnen und Schüler in einer eindrucksvollen Veranstaltung insbesondere der Euthanasie-Opfer gedacht und mit der Übernah­me einer Patenschaft für ein Recklinghäuser Opfer ein besonderes Zeichen gesetzt. In Kooperation mit dem „Sozialdienst katholischer Frauen" gibt es an der Schule das Flüchtlingsprojekt „Begegnungen". Schülerinnen und Schüler gestalten Woche für Woche in ihrer Freizeit Angebote für Flüchtlings­kinder und deren Familien.

Georg Möllers

 

Alexandrine Hegemann:

„Möchten uns doch unsere Kinder heilig sein! Sie werden uns reich und glücklich machen."

Die Namenspatronin

* 17.11.1877 in Münster

† 02.02.1926 in Freiburg

hat sich zeitlebens für die Verbesserung der Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Sie gab entscheidende Impulse für eine Professionalisierung der Erziehungs­arbeit, legte den Grundstein für verschiedene Erholungsmaßnahmen des Caritasverbandes, an denen bis heute zahlreiche Kinder, Jugendliche und behinderte Erwachsene teilnehmen.

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