Kooperation

Kooperation mit der Praxis

Unsere Arbeit in der Region und für die Region ist getragen durch professionelle und produktive Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unterschiedlichsten Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens. Charakteristisch für alle am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg angebotenen Bildungsgänge ist die Verzahnung von theoretisch vermittelten Kenntnissen und praktischen Erfahrungen.

 

Für den Theorieunterricht an unserer Schule bedeutet dies, dass Inhalte, Methoden und Arbeitstechniken aufgegriffen und verwandt werden, die Theorie und Praxis aufeinander beziehen: Theorie bezieht sich dabei auf Anforderungen der beruflichen Praxis und berufliche Praxis ist theoretisch fundiert. Dabei gilt es Themen, Inhalte und Fragestellungen der unterschiedlichen beruflichen Handlungsfelder in fächerübergreifenden Zusammenhängen zu beleuchten (z.B. Lernsituationen) und die vorgenommenen Schwerpunktsetzungen vor dem Hintergrund erlebter aktueller Praxis zum Gegenstand von Analyse und Reflexion zu machen.

Die jeweiligen Bildungsgänge konzipieren, begleiten und evaluieren die praktischen Ausbildungsanteile, die in sozialpädagogischen Einrichtungen sowie in Institutionen des Gesundheitswesens absolviert werden. Sämtliche der an der schulischen Ausbildung beteiligten Kollegiumsmitglieder übernehmen die Begleitung von Praktika.

Die Praktika in den einzelnen Bildungsgängen und Ausbildungsstufen verfolgen dabei unterschiedliche Entwicklungsaufgaben:

  • Die im Bereich der HBFS angebotenen Praxisanteile verfolgen zentral die Zielsetzung, sowohl berufliche Orientierung als auch Entscheidungsfähigkeit und -findung der Schülerinnen und Schüler für ein Berufsfeld zu fördern
  • Die Praxisanteile in der Ausbildung zur „Staatlich geprüften Gymnastiklehrerin“ bzw. „Gymnastiklehrer“ verfolgen zentral die adressatenspezifische Planung, Durchführung und Reflexion der in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen, insbesondere zu den Aspekten Prävention, Rehabilitation und Anleitung.
  • Innerhalb der Fachschule des Sozialwesens durchlaufen die Studierenden nach der Berufswahlentscheidung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“ den Weg der durch unterschiedliche Lernfelder geprägten Praktika (Beziehungsaufbau, Bildungsprozesse planen und begleiten) von der Orientierung, Identitätsfindung und Kompetenzentwicklung bis hin zur Professionalisierung. Berufliche Praxis hat in diesem Ausbildungsgang den Stellenwert eines Unterrichtsfaches mit für den Ausbildungsprozess zentraler Bedeutung.

Die Verbindung von theoretischen und praktischen Ausbildungsanteilen macht eine intensive Abstimmung zwischen der beruflichen Praxis, der Ausbildungsstätte „Schule“ und den Schülerinnen und Schülern und Studierenden erforderlich, um Inhalte, Methoden, Ziele, Entwicklungsaufgaben und zu erwerbende Kompetenzen für den individuellen Entwicklungs- und Ausbildungsprozess festzuschreiben.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die Kooperation von Schule und beruflicher Praxis manifestiert sich u.a. in folgenden Gremien, Organisationsformen, Dokumentationen und Aufgaben:

  • Beirat sozialpädagogische Ausbildung
  • Schule-Praxis-Treffen
  • Fachgruppe "Praxis" der FSW
  • Ko-Beratung und Coaching neuer Kolleginnen und Kollegen
  • Reflexionstage zu den Praktika
  • Gruppentreffen von Praxislehrkräften und Praktikantinnen bzw. Praktikanten
  • Praxisbegleitung durch Praxislehrkräfte
  • Beurteilungsbogen der Praxis
  • Praxisberichte anhand von Praktikumsaufgaben
  • Praxisprotokolle der Studierenden und der Lehrkräfte zu den Praxisbesuchen
  • Fach "Projektarbeit" in der FSW
  • Facharbeit im Rahmen des Berufspraktikums der FSW
  • Kooperationsvereinbarung mit Einrichtungen der sozialpädagogischen Praxis in der FSW
  • Praxisgutachten der Lehrkräfte im Berufspraktikum
  • „Berufspraktikum-Buch“

 

Kooperation mit Eltern

Über die gesetzlichen Vertretungsgremien, besonders die Schulkonferenz, haben Eltern einen erheb-lichen Einfluss das Profil und die pädagogischen und strategischen Entscheidungen der Schule.

  • Zu Beginn eines jeden Schuljahres laden wir die Eltern aller Schülerinnen und Schüler bzw. Studierenden zu Klassen- bzw. Jahrgangsstufenpflegschaften ein. Die Eltern sind somit gemäß der Mitwirkungsordnung in den für sie zugänglichen Gremien vertreten.
  • Im Rahmen der Schulentwicklung haben interessierte Eltern darüber hinaus die rege genutzte Möglichkeit, in schulischen Projekt- und Arbeitsgruppen mitzuwirken.
  • Elternarbeit schließt an unserer Schule ungeachtet des Umstands, dass der Großteil unserer Schülerinnen und Schüler bzw. Studierenden bereits volljährig ist, unterschiedliche Aspekte ein.
  • Auf dem Schülerinnen- und Schüler- bzw. Elternsprechtag – in der Regel im Dezember eines jeden Jahres – besteht für alle Eltern die Möglichkeit, sich über die Entwicklung ihres Kindes zu erkundigen.
  • Zu unterschiedlichen Anlässen werden mit Eltern Gespräche geführt, wenn wir – auch bei volljährigen Schülerinnen und Schüler – um die Anwesenheit der Eltern bitten. Im Gegenzug haben Eltern die Möglichkeit, auf ihren Wunsch hin Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern oder der Schulleitung zu führen.
  • Eltern sind jederzeit herzlich eingeladen, an Atempausen, Gottesdiensten, Konzerten und Theaterveranstaltungen unserer Schule teilzunehmen.
  • Außerunterrichtliche Nachmittags- und Abendveranstaltungen – insbesondere im „Forum Alexandrine-Hegemann“ – greifen Themen auf, die für Eltern im Erziehungsprozess von Bedeutung sind (z.B. Hochbegabung, Regeln, Sekten).
  • Zu unseren Abschlussfeiern und –gottesdiensten freuen wir uns besonders über die Teilnahme der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und laden entsprechend ein.
  • An eigens für Eltern und ihre Kinder durchgeführten Informationsabenden – sowohl an unserer Schule als auch an abgebenden Schulen – informieren wir über das schulische und berufliche Bildungsangebot an unserer Schule und führen mit Eltern zahlreiche individuelle Schullaufbahnberatungen durch.