Bistum bilanziert Katholikentag - Bischof zieht positives Fazit

Sehr positiv fiel im Diözesanrat die Bilanz zum Katholikentag aus, der vom 9. bis zum 13 Mai in Münster stattgefunden hat. Foto: pbm

 

  18.06.2018

Münster - Diese Abrechnung fiel positiv aus: Im Diözesanrat des Bistums gab es viel Lob für den Katholikentag im Mai.

„Ich danke allen Menschen in unseren Pfarreien, Verbänden, den Verantwortlichen in den Kreisdekanaten und gerade auch Ihnen, den Mitgliedern des Diözesanrates, für das herausragende Engagement beim Katholikentag.“ Das hat der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn bei der jüngsten Sitzung des Diözesanrates in Münster betont. Der 101. Deutsche Katholikentag, der im Mai in Münster stattgefunden hat, habe auch dem Bistum neuen Schwung gegeben, sagte er. Gerade das Leitwort „Suche Frieden“ habe sehr viel Kreativität hervorgerufen, das Bistum habe sich ausgesprochen gastfreundlich gezeigt.

Auch Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Beauftragter des Bistums für den Katholikentag, zog ein sehr positives Fazit: „Ich bin mehr als hochzufrieden“, sagte Winterkamp. Er machte deutlich, dass das Treffen in Münster „sowohl ein politischer als auch ein spirituell-geistiger Katholikentag“ gewesen sei. Mit der Wallfahrt nach Telgte, an der rund 1000 Gläubige teilnahmen, habe das Bistum bewusst einen starken geistigen Akzent gesetzt. Die Bistumspräsentation auf dem Überwasserkirchplatz sei immer sehr gut besucht gewesen. „Und dank der Unterstützung unserer Berufskollegs konnten wir eine umfassende Kinderbetreuung anbieten, sodass es ein sehr kinder- und familienfreundlicher Katholikentag war, der Maßstäbe gesetzt hat“, hielt Winterkamp fest. Er dankte auch den städtischen Behörden für die hervorragende Zusammenarbeit.

Die Mitglieder des Diözesanrates sprachen von einer „sehr positiven Grundstimmung“ beim Katholikentag. Er sei einer des ganzen Bistums gewesen sei. In den Pfarreien hätten sich schon im Vorfeld viele Menschen mit dem Leitwort befasst, auch die Verbände hätten sich sehr motiviert auf den Katholikentag vorbereitet und engagiert an dem Treffen beteiligt. Insgesamt sei die Identifikation mit dem Bistum durch den Katholikentag gewachsen.

Vereine sind ein Stück Heimat

  30.05.2018

46. WOCHE DES SPORTS: Veranstaltungsreigen ist offiziell eröffnet.

Festspielhaus. (meho) Um genau 19:13 Uhr wurde es am Dienstagabend offiziell. Mar­tin Wonik, Vorstandsmitglied des Landessportbundes, hat die 46. Woche des Sports förmlich eröffnet.

Bis zum 10. Juni stellen Recklinghäuser Sportvereine ihre Disziplinen vor und zeigen auf, wie vielfältig die hiesige Sportland­schaft ist. Vor dem Start­schuss im Foyer des Ruhrfestspielhauses befasste sich Mo­derator Hans Timmermann in einem Sportgespräch mit Gerwin Reinink (Staatskanz­lei des Landes NRW), Martin Wonik (LSB), Festspielleiter Dr. Frank Hoffmann und Bür­germeister Christoph Tesche unter anderem mit ehren­amtlichem Engagement.

„Vereine sind existenziell abhängig davon", betonte Martin Wolnik. „Viele Vereine haben deshalb aber auch Probleme." Allein stehen die Funktionäre nicht da, erläuterte Gerwin Reinink. „Viele wissen nicht, dass sie Hilfe abrufen können." Land und Landessportbund stehen Sportvereinen zur Seite, er­klärte der Gast aus Düssel­dorf.

Passend zum Thema der Ruhrfestspiele griff die Grup­pe auch das Thema „Heimat" auf. „Das ist auch der Verein", betonte Christoph Tesche und sprach aus seiner Erfah­rung als Aktiver, Trainer und Funktionär. „Das war für mich eine prägende Zeit. Über den Sport hat sich ein heimatliches Gefühl entwi­ckelt."

Auf einen Aspekt mochte sich Frank Hoffmann nicht festlegen. „Heimat ist etwas in Bewegung." Auch für den Festspielleiter, der bekannt­lich Recklinghausen nach 14 Jahren verlassen wird. „Die Stadt ist mir ans Herz ge­wachsen und meine zweite Heimat."

Wenn der Affe das Publikum laust

  26.05.2018

Das „Dschungelbuch“ verwandelt das Theaterzelt in einen Urwald

VON MAREIKE GRAEPEL.

INFO

Eigentlich ist das Stück „Das Dschungelbuch" so insze­niert, dass es an Expeditions­stationen gespielt wird. Schü­lerinnen und Schüler des Ale­xandrine-Hegemann-Berufs­kollegs waren als „Safari-Gui­des" geschult, um die in Gruppen aufgeteilten Zu­schauer so an die einzelnen Orte im Park zu bringen, dass sich das Stück beim Durchqueren des „Dschungels" zusammensetzt. 40 Kinder der OGS Galileo von der Grundschule Hochlarmark (Teilstandort Westfalen­straße) durften in einem Workshop lernen, wie sich Wölfe und Affen bewegen, Masken bauen und kleine Statistenrollen überneh­men. Auch an den nächs­ten Spieltagen gibt es die Möglichkeit, an dem Workshop teilzunehmen.

Praktische Hilfe beim Katholikentag

  15.05.2018

 Kinderbetreuung in Münster ist zum Teil in guten Recklinghäuser Händen.

 Münster/Recklinghausen.  Drei Tage lang haben sich 22 angehende Erzieherinnen und fünf Lehrkräfte des Alex­andrine-Hegemann-Berufs­kollegs in Recklinghausen so­wie zwei Erzieherinnen des Familienzentrums Liebfrauen im Hörsaalgebäude gegen­über des Schlossplatzes in Münster in der Kinderbetreu­ung engagiert. Sie kümmer­ten sich während des Katholi­kentages um den Nach­wuchs, wenn die Eltern beipielsweise in Ruhe ein Ange­bot verfolgen wollten.

Über den Tag verteilt be­treuten sie im Schnitt bis zu 15 Kinder. In einer Ecke lasen die Studierenden, die entwe­der gerade mit ihrer Ausbil­dung an dem bischöflichen Berufskolleg begonnen oder sie abgeschlossen hatten, dem Nachwuchs vor, in einer anderen Ecke wurde gebas­telt, in einer weiteren Musik gemacht. "Das hat viel Freu­de gemacht. Auch wenn die Kinder nur maximal zwei Stunden hier verbringen konnten. Es war eine schöne Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln", sagt Maitane Lautsch. Auch die Eltern sei­en immer sehr nett gewesen. Manche hätten sich mit den Kindern einfach mal eine ge­meinsarne Auszeit in den gut ausgestatteten Räumen ge­nommen.

Die meisten Kinder waren zwischen drei und sechs Jah­ren alt, hat Schulleiter Gregor Rüter beobachtet. "Einige wa­ren sogar mehrmals hier. Die Kinder scheinen sich bei uns wohlgefühlt zu haben", freut er sich. Insgesamt bewertet er diese Premiere bei einem Ka­tholikentag als vollen Erfolg. Alle Beteiligten hätten von dem Angebot profitiert.

Kollegschüler ermöglichen Flüchtlingen Zoobesuch

  05.05.2018 

467,50 € darf Sozialarbeiterin Maria Bongers (l.) vom SkF an Flüchtlingsfamilien weitergeben. Ihnen soll damit ein Zoo­besuch ermöglicht werden. Das Geld haben angehende Er­zieher am Alexandrine-Hegemann Berufskolleg durch ein Theaterprojekt und den Verkauf des Buches „Wenn aus Fremden Freunde werden" erzielt. Die Spende übergaben (v.r.) Alexandra Hermanns, Lehrerin Tanja Lamsieh-Köhl, So­fia Nowak, Nico Ubachs und Anna Wolf. -FOTO: NOWACZYK