Tage religiöser Orientierung 2017: vielfältige Erfahrungen und wertvolle Einsichten

TrO-Fahrt Miroslav

Auf der sechstägigen Reise im Rahmen der TrO ging es bei den zwei Stationen Prag und Miroslav um das Kennenlernen der jüdischen Geschichte im Ghetto Theresienstadt, der Stadt Prag und um Versöhnungsarbeit auf dem jüdischen Friedhof in Miroslav. Als altersgemischte Gruppe wuchsen wir durch die gemeinsam erlebte Zeit und vor Allem durch die Arbeit auf dem Friedhof zusammen.

Auch die herzliche Aufnahme in den Gastfamilien in Miroslav stellte sicher, dass wir uns dort von Beginn an wohlfühlen konnten.

Man kann sagen, dass diese Reise eine sehr interessante, informative, aber auch besinnliche Zeit war und wir alle durch die direkte Konfrontation mit den Orten und Geschehnissen, die dort in der NS-Zeit stattgefunden haben, sehr vieles mitnehmen können. Mit der Friedhofsarbeit wollten wir vor Allem auch ein klares Zeichen gegen rechtspopulistisches Gedankengut setzen und zeigen, dass die heutige Generation gegen dieses Gedankengut ist.

     

 

TrO-Fahrt Benediktiner Abtei Gerleve

(Laura, Amelie und Madeleine) Vom 04.09 bis zum 07.09.2017 haben wir, Schüler aus den Klassen BFS 12A und 12B, Gym 12, FSW OA und OB, das Kloster Gerleve in Billerbeck besucht und unsere TrO-Fahrt gemeinsam mit Teamern gestaltet.

Am ersten Tag sind wir gegen 11:30 Uhr am Benediktiner Kloster angekommen und wurden von unseren Teamern freundlich in Empfang genommen. Nach dem gemeinsamen Geländerundgang gab es Mittagessen. Am Nachmittag haben wir Spiele gespielt um die Teamer und die Gruppe näher kennenzulernen, z.B. Lustiger Ludger.

Wir haben uns über unsere Vorstellungen zur TRO-Fahrt ausgetauscht und uns mit der Themenfindung beschäftigt. Während des Abendseminars haben wir erneut Spiele gespielt und den Gerlever Tanz gelernt, durch den die Stimmung gelockert wurde.

Unsere weiteren Tage starteten um 8 Uhr mit einem Morgenimpuls, in dem wir z.B. einen Film geschaut haben, der uns gut ins Tagesthema eingeführt hat. Nach dem Frühstück um 8:15 Uhr folgten verschiedene Einheiten um 10 Uhr, 15:15 Uhr und um 19 Uhr.

Wir haben uns mit den Themen Zukunft, Freundschaft/ Beziehungen und Halt beschäftigt. Durch kreative Arbeiten wurde die Gruppengemeinschaft gestärkt und aus mehreren kleinen Gruppen wurde eine große Gemeinschaft. Insbesondere war die Filmarbeit ein Schwerpunkt, der uns alle begeistert hat. Wir haben uns in gemischten Kleingruppen zusammengesetzt und Kurzfilme über die Unterthemen Homosexualität und falsche Freunde / echte Freunde gedreht. Außerdem hatten wir die Möglichkeit Pater Thaddeus zu interviewen und Einblicke in den Alltag eines Mönches zu erhalten.

Auch am letzten Tag verlief alles sehr entspannt innerhalb der Gruppe und es gab eine gemeinsame Reflexion über die Tage der TrO-Fahrt.

Alles in allem war die Fahrt für uns eine gute Erfahrung mit vielen interessanten Einblicken. Man hat viele neue Leute kennengelernt, jedoch hatte man auch die Chance sich Gedanken über sich selber zu machen und eine andere Sichtweise auf sein eigenes Leben zu bekommen.

 

TrO-Fahrt nach Salzbergen 2017

Am 04.09.2017 um 8 Uhr haben sich Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Bildungsgänge, BFS 12A und B, BG12, FSW OA und OB auf den Weg nach Salzbergen gemacht. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir am Kolpinghaus in Salzbergen an, wo uns die vier Teamer begrüßten.

Dort angekommen spielten wir einige Spiele zum näheren Kennenlernen. Nach kurzer Zeit bildete sich eine angenehme und lockere Atmosphäre, in der sich alle wohl fühlten. Zusammen haben wir uns auf das Thema „Wer bin ich eigentlich?“ und „Was bedeutet Glück für mich?“ geeinigt. Unseren Abend haben wir alle zusammen selber gestaltet.

Den zweiten Tag begrüßten wir mit einem Poetry Slam von Nick Pötter (,,Die vier Geister“), um die Gedanken anzuregen. Dieser Impuls begleitete uns den ganzen Tag. Daraufhin sollten wir alle unsere eigenen, inneren Geister finden und gestalten. Wir haben uns dann durch einen weiteren Impuls Gedanken darüber gemacht, was uns im Leben am wichtigsten ist. Dazu wurden wir wieder in kleinere Gruppen eingeteilt und haben zusammen eine Pyramide mit unseren zehn wichtigsten Werten im Leben gestaltet. Am Abend haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt und sind in drei Spielen gegeneinander angetreten. Wir beendeten den Abend mit dem Spiel „Werwolf“.

Am Mittwoch befassten wir uns mit dem Thema „Glück“. Dazu schauten wir uns das Musikvideo „Wann reißt der Himmel auf“ von Silbermond an. Anschließend drehten wir unsere eigenen Videos zu diesem Thema und stellten sie vor. Neben einigen Spielen schrieben wir uns an diesem Tag einen Brief an unser zukünftiges Ich, in dem wir unsere Ziele, Wünsche und Gedanken niederschrieben. Wir verbrachten den letzten Abend als Gruppe gemeinsam und spielten Spiele.

Vor der Abfahrt schrieb jeder jedem einen Zettel mit positiven Eigenschaften, die in einem persönlichen Briefumschlag gesammelt wurden, um ein positives Gefühl mit nach Hause zu nehmen.

Die TrO-Fahrt hat uns insgesamt sehr gut gefallen und durch die angenehme Atmosphäre hat sich jeder in der Gruppe wohl gefühlt. Wir konnten durch die verschiedenen Themen viele Eindrücke gewinnen und haben davon viel mit nach Hause genommen. Außerdem waren wir mit den Teamern sehr zufrieden, da sie die Einheiten gut vorbereitet hatten und sehr locker waren. Wir hoffen, dass die nächsten Klassen genauso gute Erfahrungen von der TrO-Fahrt nach Salzbergen bekommen wie wir.

 

TrO im Haus Mariengrund in Münster: „Wer bin ich und was sind meine Ziele?“

Unsere Gruppe setzte sich aus Schülerinnen, Schülern und Studierenden der Klassen BG12, FSW-O und der Gym 12 zusammen; begleitet wurden wir in den Tagen von Teamern der Katholischen Studierenden-Jugend (KSJ) und Herrn Holtkemper.

Manche von uns kannten sich, andere nicht. Beim Ankommen am Haus waren wir noch ziemlich ruhig; alle waren in gespannter Erwartung, was auf uns zukommen würde. Die Teamer schafften es jedoch schnell, uns durch kleine Spiele miteinander bekannt und vertraut zu machen. Schon am zweiten Tag fühlten wir uns miteinander und im Haus, in dem wir uns gut versorgt fühlen konnten, richtig wohl.

Die Tage begannen jeweils mit dem gemeinsamen Frühstück von 8 bis 9 Uhr. Danach trafen wir uns zu einem Morgenimpuls, der uns auf die erste Arbeitseinheit am Vormittag vorbereitete. Nach dem Mittagessen mit anschließender Pause gab es ab 15.30 Uhr eine zweite Arbeitseinheit und nach dem Abendessen die dritte mit Tagesreflexion. Die weitere Abendgestaltung stand uns frei – hier sollte das Spiel „Werwölfe“ im Laufe der Tage eine besondere Bedeutung erlangen. Wir haben aber auch eine interessante Pizzeria entdeckt.

Das Thema unserer inhaltlichen Arbeit, für das wir uns entschieden, fanden wir am ersten Tag zusammen mit den uns begleitenden Teamern. Es war uns wichtig, ein Thema zu finden, welches jede und jeden von uns beschäftigt und mit dem sich jede und jeder identifizieren konnte. Wir einigten uns darauf, die Fragen: „Wer bin ich und was sind meine Ziele?“ aufzugreifen.

Durch unterschiedliche Impulse luden die Teamer uns dazu ein, uns unter der festgelegten Fragestellung mit uns und unserem sozialen Umfeld auseinander zu setzen. Dabei ging es um unserer Zukunftsplanungen, unsere bisherigen Erfolge und Stärken sowie unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung. Bei der Bearbeitung dieser Aspekte spielten wir verschiedene Spiele, machten Kooperationsübungen und arbeiteten kreativ in Gruppen- und Einzelarbeiten.

 

Was hält meine Zukunft für mich bereit? Wie gehen wir mit Geflüchteten um? - Evangelisches Jugendzentrum Gahlen

(Jill (Gym12) und Christina(BG12)) Unsere Fahrt begann am Montag, 04.09. und endete am Donnerstag, 07.09.2017. Die Gruppe setzte sich aus Schülerinnen und einem Schüler aus den Klassen BFS 12A und B, Gym 12 und BG 12 zusammen. Es ging um 8:20 Uhr am AH-BK los und wir kamen um 9:00 Uhr in Gahlen an.

Unsere Teamer (Anne, Jannik, Tim und Dennis) fingen um 10 Uhr mit unserer ersten Einheit an. Wir spielten Kennlernspiele wie z.B. „Ich fahre Zug“. Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit. Am Nachmittag suchten wir in Kleingruppen nach Themen für unsere gemeinsamen Tage. Später einigten wir uns auf zwei Themen. Das erste Thema war Zukunft. In dem zweiten Thema wollten wir erfahren, wie jeder Einzelne über den Umgang mit der Flüchtlingsproblematik denkt. Unsere Abendgestaltung konnten wir selber bestimmen.

Nach unserem ersten Frühstück in Gahlen begann unsere erste Einheit des Tages mit einem Morgenimpuls. Wir hatten die Aufgabe einen Lebensbaum zu zeichnen. In diesem sollten wir darstellen, wie unser Leben bisher verlaufen ist und wie unser Lebensbaum sich weiterentwickeln könnte. Am Nachmittag stellten uns die Teamer Fragen dazu, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen, die wir bei einem Spaziergang in abwechselnden Zweiergruppen beantworteten. Danach drehten wir Kurzfilme, in denen wir darstellten, wie wir uns in zehn Jahren sehen. Diese Filme sahen wir uns nach dem Abendessen mit Frau Münch und den Teamern zusammen an.

Den dritten Tag starteten wir wieder mit einem Morgenimpuls. In Kleingruppen recherchierten wir über verschiedene Organisationen / Parteien, die unterschiedlich zum Thema Flüchtlinge stehen. In einer Diskussionsrunde mussten wir die Sichtweisen der zugelosten Parteien einnehmen und vertreten. Nach der Mittagspause spielten wir teambildende Spiele. Später schauten wir eine Doku über Flüchtlinge und die Probleme, die ihnen in Deutschland bzw. auf der Flucht begegnen. Nach dem Abendessen spielten wir Spiele.

Am Donnerstag begann unser Tag mit Aufräumen der Zimmer. Dann gab es Frühstück und wir starteten in die letzte Einheit mit einem Morgenimpuls. Wir haben Briefe an uns selbst geschrieben, die wir in zwei Jahren zugeschickt bekommen. Des Weiteren haben wir kleine Zettel mit Komplimenten für jeden in der Gruppe geschrieben. Nach dem Mittagessen warteten wir auf den Bus.

Zusammenfassend können wir behaupten unsere Mitschüler besser kennengelernt zu haben und wir sind uns selber im Klaren darüber geworden, wie wir in die Zukunft schauen.

 

Jugendhaus Mariannhill

Gemeinsam machten wir, die Studierenden der FSW-O und Schülerinnen und Schüler der BFS 12, uns auf den Weg nach Reken in das kleine Dorf Maria Veen. Dort erwartete uns Pater Thomas voller Vorfreude und führte uns durch sein Jugendhaus, das mit einem Kloster und einem Gymnasium in Verbindung steht. So wie Pater Thomas in Verzicht lebt, empfahl er uns auch in seinem Haus auf Alkohol zu verzichten.

Die vier Teamer begleiteten uns in verschiedenen Einheiten und Impulsen mit facettenreichen Angeboten zum Thema „Innere Blockaden lösen – Ruhe finden“. Diese Einheiten beinhalteten Kooperationsspiele, kreative Aufgaben, Impulse mit Poetry Slams und Videos, meditative und entspannende Phasen, sowie die Auseinandersetzung mit uns selbst.

So konnten wir als Gruppe innerhalb dieser Woche zusammenwachsen, sodass jeder von uns ein rosa Tütchen mit vielen schönen Erinnerungen mit nach Hause nahm.

 

Areopag Recklinghausen

(Max) Das Areopag ist ein kirchlich organisiertes Jugendcafé, das in der Recklinghäuser Innenstadt am Steintor zu finden ist. Jugendlichen wird dort Raum und Möglichkeit geboten, sich nach der Schule oder während der Pausen zu treffen.

Unsere bunt gemischte Gruppe aus allen Bildungsgängen begann alle drei Tage mit einem gemeinsamen Frühstück, um gestärkt in den Tag zu gehen. Zu Anfang lernten wir uns durch Spiele kennen und suchten uns Themen aus, mit denen wir uns dann in den drei bevorstehenden Tagen beschäftigten. Darunter fielen Themen, wie zum Beispiel Sucht, Tod, Trauer, Zukunft und Freundschaft. Da nicht jedem das gleiche Thema gefiel, teilten wir uns in verschiedene Kleingruppen auf, um sie dann ausführlich besprechen zu können.

Während der drei Tage herrschte eine lockere und entspannte Atmosphäre. Traumreisen schufen zwischendurch kleine Auszeiten zum Nachdenken und Entspannen. Zum Schluss fand eine Reflexion über die vergangenen drei Tage mit den Teamleitungen und der gesamten Gruppe statt. Positive, aber auch negative Punkte wurden gesammelt und angesprochen.

Abschließend können wir sagen, dass unsere Erwartungen an die Tage religiöser Orientierung im Areopag erfüllt wurden und wir die Einrichtung als eine eingespielte und gefestigte Gruppe verlassen haben.

 

Wo stehe ich - wo will ich hin? TrO-Abschlussgottesdienst und -Café

Hast du alles probiert?

Hast du alles versucht?    

Hast du alles getan?

Was willst du erleben? 

Und was willst du geben?    

An was willst du glauben oder glaubst du an dich?

Wie oft belügst du dich?

Ich bin am Leben!    

 

(Rö) Das sind Fragen, die im Song „Ich bin am Leben!“ der Band „Rosenstolz“ Raum einnehmen. Die Schülerinnen und Schüler der Gruppe Areopag haben sich bewusst für dieses Lied entschieden als Teil des Gottesdienstes zum Abschluss unserer TrO-Fahrten.  

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„Diesen Schuh zieh ich mir an – Ich bin wie ich bin“

(Rö) Leben und Lernen am AH-BK – wir begannen diesen Tag mit einem Gottesdienst, vorbereitet von den Studierenden der Oberstufe A. „Diesen Schuh zieh ich mir an. Ich bin wie ich bin.“ Eigentlich müsste es doch heißen: „Diesen Schuh zieh ich mir nicht an.“  Es ging aber in diesem Gottesdienst darum, ganz bewusst zu sagen, dass jeder hier mit seinen Schwächen, Fehlern, Wünschen und Träumen angenommen ist.

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Buntes und lebendiges AH-BK: mehr als nur ein Berufskolleg!

(Sni) Felix hatte sich zwar bewusst für dieses Berufskolleg entschieden und war auch froh, als er angenommen wurde. Aber ganz so hatte er sich die Schule dann doch nicht vorgestellt. So fing das Schuljahr in der ersten Woche nicht gleich mit "normalem" Unterricht an, sondern die Klassenleitung nahm sich viel Zeit, um die Schülerinnen und Schüler besser kennen zu lernen und über das Leben in der Schule zu informieren. Auch war es ihr wichtig, dass sich die Klasse untereinander kennen lernte und Mitsprache bei der Gestaltung des Miteinanders und des Klassenraums hatte.

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